Rigi Schwing- und Älplerfest
8. Juli 2012
Die Schwinger, Älpler und Sennen feiern ein traditionelles Fest auf der Rigi. Die traumhafte Naturkulisse und das bunte Rahmenprogramm mit Alpaufzug sorgen zusätzlich für Stimmung.
Die Schwing- und Älplerfeste auf der Rigi sind uralte Volkssitte. Bei diesem traditionellen Schwingfest messen bodenständige Schwinger gegenseitig ihre Kräfte in traumhafter Naturkulisse mit fantastischem Panoramablick. Neben dem Schwingen werden auch noch andere Älplerspiele veranstaltet. So namentlich das Steinstossen, in welchem die Schwyzer seit jeher Meister waren, Hägglen, Stangenklettern, Wettläufe auf eine bestimmte Anhöhe und noch viele andere mehr.
Geschichtlicher Streifzug
Es ist schwerlich festzustellen, wie lange auf der Rigi schon geschwungen wird, da hierüber entsprechende Aufzeichnungen fehlen. Mündliche Überlieferungen besagen jedoch, dass unser Nationalspiel als freier Wettkampf der Sennen und Älpler schon Jahrhunderte zurück auf Rigis Höhen seinen Einzug hatte. Urkundlich kann aber einwandfrei nachgewiesen werden, dass die Sennengesellschaft Arth im Jahre 1601 einen Betrag von 8,9 Gulden für Steinstossen, Schwingen, Laufen und Springen auf der Rigi verausgabte.
Die Urstätte des Schwingens ist auf der Rigi
Die Schwing- und Älplerfeste auf der Rigi sind uralte Volkssitte. Die Gersauer feierten ihre Älplerfeste bei der Schwändikapelle und auf Rigi-Scheidegg, die Vitznauer und Weggiser auf Kaltbad und Unterstetten, die Küssnachter auf der Seebodenalp und die Arther auf Rigi-Klösterli, Rigi-Kulm und Rigi-Staffel.
Alljährlich am 22. Juli - oder wie es früher hiess, am "Magdalenenfest" - wurden auf Rigi-Klösterli neben dem Schwingen und Ringen noch andere Älplerspiele veranstaltet. So namentlich das Steinstossen, in welchem die Schwyzer seit jeher Meister waren, Hägglen, Stangenklettern, Wettläufe auf eine bestimmte Anhöhe und noch viele andere mehr. Bis 1927 wurden die Älplerfeste auf Rigi-Klösterli durchgeführt. Im Jahre 1928 erfolgte die Verlegung des Schwing- und Älplerfestes in den Bereich des Kulminationspunktes auf Rigi-Kulm, dies vor allem deshalb, weil von Jahr zu Jahr die Zahl der Festbesucher zunehmend war und das Festareal im Klösterliboden nicht den Vorstellungen entsprechend erweitert werden konnte. Die Freiluft-Festarena auf dem Gipfel des Rigiberges war natürlich für den Festbesucher eine besondere Ambiance. Einzig im Jahre 1936 soll das Älplerfest im Raume Rigi-Rotstock stattgefunden haben.
Schwingfeste , Treffpunkt für Stadt- und Landbewohner
Wie sich der herbe Bergler vom Talbewohner und erst recht vom Städter in seinem ganzen Gehabe unterscheidet, so zeigten diese Volksanlässe einen ganz anderen Charakter als ähnliche Veranstaltungen in den Talschaften. Grosse Volksscharen strömten jeweilen zu diesen Festen herbei, um Herz und Gemüt zu erlaben und sich zu erfreuen an den ehrwürdigen Sitten und Bräuchen, die die Ahnen schon hochgehalten hatten. Bis zum heutigen Tag hat sich in dieser Beziehung nicht viel geändert, denn nach wie vor ist der Rigi-Schwinget ein beliebter Treffpunkt.
Als Auszeichnung ein Kranz aus Alpenrosen
Dem Sieger im Schwingen wurde jeweils von den Sennenjungfern ein Kranz aus Alpenrosen geflochten. In sinnvoller Nachahmung dieses alten Brauchtums haben die heutigen Organisatoren des Rigi-Schwingfestes während einer Reihe von Jahren Schwingerkränze mit Alpenblumen durchsetzt abgegeben. Diese Auszeichnungen waren bei den Schwingern ungemein beliebt. Leider hatte aber der Vorstand des Eidgenössischen Schwingerverbandes sehr wenig Verständnis für diese alte Tradition und verbot dieses "Extrazügli" kurzerhand.
Geschichtlicher Streifzug
Es ist schwerlich festzustellen, wie lange auf der Rigi schon geschwungen wird, da hierüber entsprechende Aufzeichnungen fehlen. Mündliche Überlieferungen besagen jedoch, dass unser Nationalspiel als freier Wettkampf der Sennen und Älpler schon Jahrhunderte zurück auf Rigis Höhen seinen Einzug hatte. Urkundlich kann aber einwandfrei nachgewiesen werden, dass die Sennengesellschaft Arth im Jahre 1601 einen Betrag von 8,9 Gulden für Steinstossen, Schwingen, Laufen und Springen auf der Rigi verausgabte.
Die Urstätte des Schwingens ist auf der Rigi
Die Schwing- und Älplerfeste auf der Rigi sind uralte Volkssitte. Die Gersauer feierten ihre Älplerfeste bei der Schwändikapelle und auf Rigi-Scheidegg, die Vitznauer und Weggiser auf Kaltbad und Unterstetten, die Küssnachter auf der Seebodenalp und die Arther auf Rigi-Klösterli, Rigi-Kulm und Rigi-Staffel.
Alljährlich am 22. Juli - oder wie es früher hiess, am "Magdalenenfest" - wurden auf Rigi-Klösterli neben dem Schwingen und Ringen noch andere Älplerspiele veranstaltet. So namentlich das Steinstossen, in welchem die Schwyzer seit jeher Meister waren, Hägglen, Stangenklettern, Wettläufe auf eine bestimmte Anhöhe und noch viele andere mehr. Bis 1927 wurden die Älplerfeste auf Rigi-Klösterli durchgeführt. Im Jahre 1928 erfolgte die Verlegung des Schwing- und Älplerfestes in den Bereich des Kulminationspunktes auf Rigi-Kulm, dies vor allem deshalb, weil von Jahr zu Jahr die Zahl der Festbesucher zunehmend war und das Festareal im Klösterliboden nicht den Vorstellungen entsprechend erweitert werden konnte. Die Freiluft-Festarena auf dem Gipfel des Rigiberges war natürlich für den Festbesucher eine besondere Ambiance. Einzig im Jahre 1936 soll das Älplerfest im Raume Rigi-Rotstock stattgefunden haben.
Schwingfeste , Treffpunkt für Stadt- und Landbewohner
Wie sich der herbe Bergler vom Talbewohner und erst recht vom Städter in seinem ganzen Gehabe unterscheidet, so zeigten diese Volksanlässe einen ganz anderen Charakter als ähnliche Veranstaltungen in den Talschaften. Grosse Volksscharen strömten jeweilen zu diesen Festen herbei, um Herz und Gemüt zu erlaben und sich zu erfreuen an den ehrwürdigen Sitten und Bräuchen, die die Ahnen schon hochgehalten hatten. Bis zum heutigen Tag hat sich in dieser Beziehung nicht viel geändert, denn nach wie vor ist der Rigi-Schwinget ein beliebter Treffpunkt.
Als Auszeichnung ein Kranz aus Alpenrosen
Dem Sieger im Schwingen wurde jeweils von den Sennenjungfern ein Kranz aus Alpenrosen geflochten. In sinnvoller Nachahmung dieses alten Brauchtums haben die heutigen Organisatoren des Rigi-Schwingfestes während einer Reihe von Jahren Schwingerkränze mit Alpenblumen durchsetzt abgegeben. Diese Auszeichnungen waren bei den Schwingern ungemein beliebt. Leider hatte aber der Vorstand des Eidgenössischen Schwingerverbandes sehr wenig Verständnis für diese alte Tradition und verbot dieses "Extrazügli" kurzerhand.
Infobox
Verschiebedaten: 15. und 22. Juli 2012




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