Kirchen und Kapellen
Rigi
Auf der Rigi gibt es viele Orte der Stille.
Felsenkapelle St. Michael
Der Name Felsenkapelle weist auf die zwischen Felsen gelegene Kapelle. In früheren Zeiten hiess dieser Ort Schwesternborn. Die Sage erzählt, dass zur Zeit des Kaisers Albrecht von Österreich - anfangs des 14. Jahrhunderts - drei fromme Schwestern sich in diese Wildnis zurückgezogen haben, um gewalttätigen Vögten, die sie entführen wollten, zu entfliehen. Sie haben dort ein heiliges Leben geführt. Nach dem Tod der letzten der drei Schwestern ist nach der Legende eine Quelle mit heilendem Wasser entsprungen. Viele Menschen suchten Heilung, in dem sie im kalten Wasser, das in einen Trog geleitet wurde, badeten. Daher stammt der Name Kaltbad.
Die erste Kapelle wurde 1585 eingeweiht. Im Jahre 1779 liess Ammann Justus Zimmermann die Kapelle abbrechen und an ihrer Stelle durch Architekt Jakob Singer einen Neubau errichten. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht Leute zur Kapelle kommen und ein Opferlicht anzünden mit ihren Anliegen im Herzen.
Reformierte Bergkirche Rigi Kaltbad
Beim Wandern von Rigi Kaltbad zum First hin, begegnet man schon nach drei, vier Minuten einem aussergewöhnlichen Bauwerk. Auf der Talseite steht, in den steilen Hang hinein gebaut, die eigenwillig geformte und naturnah mit Holz verkleidete, reformierte Bergkirche.
Schon vor Jahrzehnten weilten unter den Kur- und Feriengäste im Kaltbad zahlreiche Christen protestantischen Glaubens, welche das Bedürfnis nach Andachten und Gottesdiensten hatten. Wohl stand im damaligen Grandhotel zu diesen Zwecken ein Raum zur Verfügung, doch wurde der Wunsch nach einer eigenen Kapelle stets grösser, bis auf Initiative vom Ortspfarrer und anderen Persönlichkeiten ein Verein gegründet wurde mit dem Zweck, bei Chaletbesitzern auf der Rigi und unter Gleichgesinnten aus der ganzen Schweiz die dazu nötigen Mittel zu beschaffen.
Ende 1960 gewährte die Luzerner Kirchgemeinde schliesslich den Kredit für einen Landkauf, obschon vom Vorhaben nicht sonderlich begeistert, welches ja vor allem den Touristen und nur zum kleinen Teil den Einheimischen dienen sollte. 1962 konnte mit dem Bau nach Ideen von Architekt Ernst Gysel begonnen werden. Die damals als sehr moderne empfundene Form mochte nicht alle zu überzeugen, zuletz jene, die sich ein Bilderbuchkirchlein gewünscht hatten. Doch das Werk gelang! An Weihnachten 1963 konnte die heute vielbesuchte und vielgerühmte Bergkirche eingeweiht werden.
Kapelle Regina Montium Rigi Kulm
1968 liess Ernst Käppeli sel., damaliger Besitzer des Rigi Kulm-Hotels, die Kapelle "Regina Montium" nach den Plänen von Architekt Jos.Steiner aus Schwyz, erbauen. Das schöne Chorfenster wurde von Hans Schilter aus Goldau gestaltet. Die Kapelle wurde dann 1969 durch den Abt des Klosters Einsiedeln, Benno Gut, feierlich eingeweiht.
Kapelle Maria zum Schnee Rigi Klösterli
Um den Sennen auf den Alpen den Gottesdienst zu ermöglichen, wurde in einer Talmulde der Rigi (1315 m ü. M.) die Kapelle mit dem Gnadenbild «Maria zum Schnee» gebaut. Die Wallfahrtskirche ist eine reich dekorierte, der Muttergottes geweihte, katholische Kirche unter dem Patronat der Kapuzinermönche. Zahlreiche reichverzierte Votivtafeln zeugen aus der regen Pilgerzeit um 1730.
Ursprünglich übernahmen die Kapuziner die Gottesdienste von Arth aus, später wurde für sie neben der Kapelle ein Wohnhaus gebaut: «Rigi-Klösterli». Schon früh setzten auch Wallfahrten zu diesem Gnadenbild ein. Der Kapuziner Fromund Balmer betreut die Wallfahrten und feiert die Gottesdienste mit den Älplern und den Pilgern.
Kapelle Rigi Scheidegg
Die Kapelle Rigi Scheidegg wurde 1949 erbaut und ist Pietà " Schmerzensmutter " geweiht.
Der Name Felsenkapelle weist auf die zwischen Felsen gelegene Kapelle. In früheren Zeiten hiess dieser Ort Schwesternborn. Die Sage erzählt, dass zur Zeit des Kaisers Albrecht von Österreich - anfangs des 14. Jahrhunderts - drei fromme Schwestern sich in diese Wildnis zurückgezogen haben, um gewalttätigen Vögten, die sie entführen wollten, zu entfliehen. Sie haben dort ein heiliges Leben geführt. Nach dem Tod der letzten der drei Schwestern ist nach der Legende eine Quelle mit heilendem Wasser entsprungen. Viele Menschen suchten Heilung, in dem sie im kalten Wasser, das in einen Trog geleitet wurde, badeten. Daher stammt der Name Kaltbad.
Die erste Kapelle wurde 1585 eingeweiht. Im Jahre 1779 liess Ammann Justus Zimmermann die Kapelle abbrechen und an ihrer Stelle durch Architekt Jakob Singer einen Neubau errichten. Es vergeht kaum ein Tag, wo nicht Leute zur Kapelle kommen und ein Opferlicht anzünden mit ihren Anliegen im Herzen.
Reformierte Bergkirche Rigi Kaltbad
Beim Wandern von Rigi Kaltbad zum First hin, begegnet man schon nach drei, vier Minuten einem aussergewöhnlichen Bauwerk. Auf der Talseite steht, in den steilen Hang hinein gebaut, die eigenwillig geformte und naturnah mit Holz verkleidete, reformierte Bergkirche.
Schon vor Jahrzehnten weilten unter den Kur- und Feriengäste im Kaltbad zahlreiche Christen protestantischen Glaubens, welche das Bedürfnis nach Andachten und Gottesdiensten hatten. Wohl stand im damaligen Grandhotel zu diesen Zwecken ein Raum zur Verfügung, doch wurde der Wunsch nach einer eigenen Kapelle stets grösser, bis auf Initiative vom Ortspfarrer und anderen Persönlichkeiten ein Verein gegründet wurde mit dem Zweck, bei Chaletbesitzern auf der Rigi und unter Gleichgesinnten aus der ganzen Schweiz die dazu nötigen Mittel zu beschaffen.
Ende 1960 gewährte die Luzerner Kirchgemeinde schliesslich den Kredit für einen Landkauf, obschon vom Vorhaben nicht sonderlich begeistert, welches ja vor allem den Touristen und nur zum kleinen Teil den Einheimischen dienen sollte. 1962 konnte mit dem Bau nach Ideen von Architekt Ernst Gysel begonnen werden. Die damals als sehr moderne empfundene Form mochte nicht alle zu überzeugen, zuletz jene, die sich ein Bilderbuchkirchlein gewünscht hatten. Doch das Werk gelang! An Weihnachten 1963 konnte die heute vielbesuchte und vielgerühmte Bergkirche eingeweiht werden.
Kapelle Regina Montium Rigi Kulm
1968 liess Ernst Käppeli sel., damaliger Besitzer des Rigi Kulm-Hotels, die Kapelle "Regina Montium" nach den Plänen von Architekt Jos.Steiner aus Schwyz, erbauen. Das schöne Chorfenster wurde von Hans Schilter aus Goldau gestaltet. Die Kapelle wurde dann 1969 durch den Abt des Klosters Einsiedeln, Benno Gut, feierlich eingeweiht.
Kapelle Maria zum Schnee Rigi Klösterli
Um den Sennen auf den Alpen den Gottesdienst zu ermöglichen, wurde in einer Talmulde der Rigi (1315 m ü. M.) die Kapelle mit dem Gnadenbild «Maria zum Schnee» gebaut. Die Wallfahrtskirche ist eine reich dekorierte, der Muttergottes geweihte, katholische Kirche unter dem Patronat der Kapuzinermönche. Zahlreiche reichverzierte Votivtafeln zeugen aus der regen Pilgerzeit um 1730.
Ursprünglich übernahmen die Kapuziner die Gottesdienste von Arth aus, später wurde für sie neben der Kapelle ein Wohnhaus gebaut: «Rigi-Klösterli». Schon früh setzten auch Wallfahrten zu diesem Gnadenbild ein. Der Kapuziner Fromund Balmer betreut die Wallfahrten und feiert die Gottesdienste mit den Älplern und den Pilgern.
Kapelle Rigi Scheidegg
Die Kapelle Rigi Scheidegg wurde 1949 erbaut und ist Pietà " Schmerzensmutter " geweiht.
Tourist Information Rigi
Luzern Tourismus
Casa Margherita
Postfach 406
6356 Rigi Kaltbad
Tel. +41 (0)41 227 18 20
Fax +41 (0)41 227 18 21
rigi@luzern.com
www.wvrt.ch
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